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16. Jul 2015 30

Andi Aigners Traum vom WM-Comeback

Andi Aigner ist bereits Stammgast in Gröbming – derzeit arbeitet er fieberhaft an einem Comeback in der Rallye-WM. Bei seinem Projekt „Go4WRC“ kann man Hauptsponsor werden.
Andi Aigner ist bereits ein gern gesehener Stammgast bei der Ennstal-Classic – heuer startet er in der Chopard Racecar Trophy mit einem Raffo Alfa Romeo Tipo 1.5 aus dem Jahr 1978, als Navigator fungiert Andreas Ulm.
 
Bereits im Jahr 2006 fand sich Andreas Aigner nach einem steilen Aufstieg in der Rallye-Weltmeisterschaft wieder – als Gewinner einer Driver Search landete er nach nur zwei Jahren im Red Bull Skoda-Team und konnte in der Königsklasse des Rallyesports Achtungserfolge erzielen, so wurde er bei der Deutschland-Rallye ein guter Sechster.
 
Im Jahr 2008 holte er für Red Bull den Titel des Produktions-Weltmeisters – dennoch trennten sich die Wege von Red Bull und Andi Aigner. Mit Hilfe von Manfred Stohl konnte Aigner wieder auf die internationale Rallyebühne zurückkehren und sich 2013 zum Produktions-Europameister küren.
 
Jetzt möchte Aigner noch einmal versuchen, in die Weltmeisterschaft zurückzukehren – er startete das Projekt „Go4WRC“ – das Konzept: Es sollen bis zum 25. Oktober insgesamt 800 Sponsorenscheine zu je 1.000 Euro verkauft werden, mit den 800.000 Euro möchte Aigner im kommenden Jahr in der WRC antreten.
 
Jeder Schein nimmt an einer Verlosung teil, bei der der Sieger als Hauptsponsor auf dem Auto und dem Rennoverall prangt. Vorausgesetzt jedoch, dass Aigner alle Scheine verkaufen kann – sonst müsste er das bereits eingezahlte Geld natürlich wieder zurückerstatten.
 
Aigner erklärte am Rande des Eröffnungsabends auf Schloss Pichlarn: „Das Projekt läuft gut –aber sicher könnten wir noch mehr Sponsorenscheine verkaufen. Ich hoffe sehr, dass wir die nötige Anzahl schaffen. Natürlich kann man auch mehr als einen Schein einlösen - je mehr Scheine man nimmt, desto größer ist die Chance, den Platz als Hauptsponsor zu gewinnen.“
 
Sollte das Crowdfunding-Projekt funktionieren, würden bei der Deutschland-Rallye dann sämtliche Logos aller Teilnehmer auf dem Auto prangen. Die Ennstal-Classic wünscht Andi Aigner viel Glück bei seiner Initiative.
v.l.n.r.: Christian Baier (sein Sohn Ben gibt bei der Weiz-Rallye sein Debüt als Rallyepilot), Barbara Watzl (Lebensgefährtin von Aigner), Andi Aigner

v.l.n.r.: Christian Baier (sein Sohn Ben gibt bei der Weiz-Rallye sein Debüt als Rallyepilot), Barbara Watzl (Lebensgefährtin von Aigner), Andi Aigner

Info: Presse Ennstal-Classic
Text: Michael Noir Trawniczek
Foto: Peter Meierhofer
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