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18. Feb 2016 20

Bremen Classic Motorshow 2016: Coole Keile

Von Alexander Voigt; ampnet – 5. Februar 2016. Die Qualität einer Oldtimer-Messe erkennt der regelmäßige Besucher bereits vor ihrer feierlichen Eröffnung. Die Veranstalter haben alles richtig gemacht, wenn sich bereits vor dem Öffnen der Türen lange Schlangen an den Kassen bilden. Das gilt auch im 14. Jahr ihrer Geschichte für die Bremen Classic Motorshow, die heute begann. Bis zum Sonntag werden erneut fast 50 000 Besucher in den Messehallen auf der Rückseite des Bremer Hauptbahnhofs erwartet, in denen sich 600 Aussteller aus zwölf Nationen präsentieren.
Viele Liebhaber klassischer Fahrzeuge reisen aufgrund der Lage gleich mit dem Zug an – leidenschaftliche PS-Gespräche inklusive. Und diesen Geist merkt man in allen Hallen, an allen Ständen. Das unterstreicht auch Martin Günthner, Bremens Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, im Rahmen der kleinen Feierstunde zur offiziellen Eröffnung der größten Oldtimer-Messe Norddeutschlands: „Bremen ist eine Autostadt.“ Die Firma Borgward ist Legende, Mercedes-Benz erfolgreiche Gegenwart. Die Daimler AG ist mit ihrer berühmtesten Marke inzwischen größter privater Arbeitgeber der Stadt an der Weser.
Zu der kleinen Delegation des Senators gehörte in diesem Jahr auch Etienne Schneider, der Vize-Premier- und Wirtschaftsminister von Luxemburg. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wolfsburger Autostadt, Otto F. Wachs, dem renommierten Automobilhistoriker Carl Erik Ludvigsen und Hans Peter Schneider, dem Geschäftsführer der Messe Bremen, eröffneten die beiden Politiker am Vormittag die 14. Bremen Classic Motorshow.
Die Autostadt, die automobile Erlebniswelt und Kommunikationsplattform des Volkswagen-Konzerns, präsentiert in Bremen – passend zum Messe-Motto „Die 70er: Einfach Keil!“ – Klassiker in Keilform. Zu sehen sind fünf Volkswagen Scirocco der ersten Serie, die bis 1980 insgesamt 504 153 Mal gebaut wurde: Neben einem Scirocco TS (1976), einem GLI (1977) und zwei GT (1978 und 1980) wird ein echter Leckerbissen gezeigt: ein 1975er Scirocco Gruppe 2 von Oettinger – das einzige überlebende Original jener Renn-Epoche, in der die Scirocco auf der Rundstrecke in der 1,6-Liter- Klasse dominierten.
„Die Keilform im Automobildesign hat eine besondere Bedeutung: In der Branche löste sie in den 1960er-Jahren die klassische Pontonform ab und ist mit ihren nach hinten ansteigenden Linien bis heute aktuell geblieben“, blickt Otto F. Wachs auf die Relevanz des automobilen Keils. Für Volkswagen begann nach den Jahrzehnten des Erfolges mit dem Käfer mit den Modellen Scirocco und Golf eine neue Ära der Unternehmensgeschichte. Ein wahrer Publikumsmagnet aus der Sammlung des Zeit-Hauses der Autostadt, dem weltweit besucherstärksten Automobilmuseum, ist der Lamborghini Countach LP 400 von 1975 – in Bremen auf der Sonderschaufläche in Halle 5 zu sehen. Und weil er wie kaum ein anderes Modell für die Keilform im Autodesign steht, wirbt er in diesem Jahr auch als Plakatmotiv für die Bremen Classic Motorshow. (ampnet/av)
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