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07. Dec 2017 10

Ausstellung im Audi-Museum dreht sich um Aluminium

In einer Sonderausstellung rückt Audi in seinem Museum Mobile in Ingolstadt den Blick auf Aluminium. Unter dem Titel „Glanzstücke – Der Glanz der Technik“ präsentiert sich den Besuchern die mehr als 100-jährige Geschichte des Werkstoffs und dessen vielfältige Verwendung, insbesondere im Automobilbau.
Der Audi Typ K Stromlinie wies schon 1923 eine komplette Aluminiumkarosserie auf.  Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Audi Typ K Stromlinie wies schon 1923 eine komplette Aluminiumkarosserie auf. Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

Seit Beginn der Automobilgeschichte ist Aluminium ein wichtiger Werkstoff. Audi-Unternehmensgründer August Horch verwendete ihn bereits in seinen ersten Motor- und Getriebe-Konstruktionen. Auch bei den Audi-Vorgängermarken kam der Werkstoff früh und vielfach zum Einsatz, zum Beispiel im Audi Typ K von 1923. Einen Meilenstein in der Geschichte der Aluminiumkarosserien und des Leichtbaus setzte Audi 1994 mit der Audi-Space-Frame-Bauweise. Die ASF-Karosserie steckt seit vier Generationen im Audi A8 und ist als Exponat zentraler Teil der Sonderausstellung.
Audi Space Frame Concept Car (1993).  Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

Audi Space Frame Concept Car (1993). Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

Dazu gesellen sich vier Autos mit seltenen hochglänzenden Vollaluminiumkarosserien – allen voran die Studie Avus Quattro, die Audi im Jahr 1991 auf der Automobilausstellung in Tokio präsentierte, sowie das 1993 auf der IAA in Frankfurt gezeigte ASF Concept Car. Dabei handelt es sich um einen Audi A8, bei dem die tragende Struktur und die mittragenden Karosseriebleche vollständig aus Aluminium gefertigt sind. Ebenso zu sehen ist das zweite Audi-Modell mit Audi Space Frame: ein Audi A2 von 2002. Zu sehen ist außerdem das Showcar Audi R8 5.2 Quattro von 2009.
Audi Avus Quattro (1991).  Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

Audi Avus Quattro (1991). Foto: Auto-Medienportal.Net/Audi

Abgerundet wird die Schau mit Erklärungen zum Werkstoff Aluminium sowie einer Fülle von Kleinexponaten, die verdeutlichen, in wie vielen unterschiedlichen Artikeln Aluminium verbaut ist – vom Grammophon über den Tablet-Computer bis hin zur Verpackung von Schokolade.
Exklusiv für die Ausstellung entwarf der Künstler Camill Leberer zwei Kunstwerke. Auszubildende von Audi fertigten die beiden Aluminium-Arbeiten nach seinen Plänen. Zeitgleich zeigt der „Audi Kunstraum“ im Wandelgang des Museums mehr als 30 Papierarbeiten des Künstlers. Camill Leberer ist der neunte Künstler, der seine Arbeiten im Audi-Kunstraum präsentiert.
Die Ausstellung wurde am 6. Dezember 2017 eröffnet und dauert bis zum 4. März 2018.
Text: ampnet/jri
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